.. und das ganze noch mal als Film zusammengefasst :)
https://vimeo.com/176915962
Sonntag, 31. Juli 2016
Freitag, 29. Juli 2016
Tag 29 & 30 - Bangkok
Tag 29 & 30
In Bangkok haben wir eine Tour zum Wat Pho
Tempel und durch die Kanäle gemacht. Der Wat Pho Tempel sticht aus den anderen
heraus, da er einen riesigen liegenden goldenen Buddha beherbergt. Der war
schon echt krass :D
Bei der Fahrt durch die Kanäle sieht man halt
nochmal das Leben "hinter den Kulissen" der Einwohner. Man kann
praktisch von hinten in die Häuser gucken. Super idyllisch oder so war das aber
nicht. Das Wasser war wieder sehr dreckig mit riesigen Fischen drin, die die
Bewohner für "luck" füttern.
Abends waren wir ein letztes Mal gemeinsam
essen und dann wurde Abschied gefeiert, so dass ich schon mit gehörigem
Schlafmangel in meinen Flugmarathon gestartet bin.
Inzwischen sitze ich schon im ICE von
Frankfurt. Vor 25 Stunden habe ich das Hotel in Bangkok verlassen. In der
Theorie bin ich schon seit 40 Minuten da. In der Praxis stehen wir schon seit
einer Stunde kurz vor Alfeld und nichts bewegt sich. Yay.
Ein doofes Ende einer tollen Reise! :)
Donnerstag, 28. Juli 2016
Tag 28 - Chiang Mai to Bangkok
Tag 28
Chiang Mai - Bangkok
In Chiang Mai waren wir definitiv zu kurz. Ich kann nicht behaupten irgendwas von der Stadt gesehen zu haben.
Wir sind am frühen Nachmittag angekommen, hatten eine Stunde Zeit im Hotel und dann habe ich einen Kochkurs mitgemacht. Der hat aber echt Spaß gemacht! Wir haben Pad Thai (Bratnudeln), Green Curry, Chicken with cashewnuts und als Nachtisch süßer Reis mit Mango zubereitet. Und natürlich hinterher gegessen. Das beste Abendbrot bisher! :D
Es war natürlich ein bisschen geschummelt. Wir haben zwar gehackt und geschnippelt und gerührt, aber wir hatten vorportionierte Zutaten und die Leiter sind rumgegangen und haben im richtigen Moment Soßen dazugekippt :P
Abends ist ein Teil von uns zum thailändischen Kickboxen gegangen. Da hatte ich aber eher weniger Lust zu. Stattdessen war ich mit 4 anderen Mädels noch auf dem Night Market und dann in einer Ladyboy Show. In der wir mehr als einmal mit offenen Mündern gesessen haben :D Die hätten da auch echte Frauen hinstellen können, hätte keinen Unterschied gemacht. Höchstens bei 2-3 hat man im Gesicht gesehen, dass es eigentlich Männer sind. Teilweise hatten die einen heidenspaß beim Tanzen, teils war das Grinsen doch sehr grimassenartig festgefroren.
Heute Morgen sind wir gezippedlined. Ein Teil der Gruppe hat das vorher gebucht für extrem viel Geld, wir anderen durften auch, aber mit einer anderen Company für ca. die Hälfte des Geldes. Ob das teurere jetzt besser war, weiß ich nicht. Wäre aber insofern besser gewesen, als dass die anderen vor dem Regenguss fertig waren und wir erst bei der Hälfte der Stationen.
Das war das erste Mal während dieser Reise, dass ich draußen gefroren habe. Es war eiskalt, vor allem beim Warten. Und es war leider sehr viel Warten involviert. Spaß gemacht hat es trotzdem, aber im Trockenen wäre es netter gewesen. Wir haben früher abgebrochen und sind zurück gelaufen, nach dem es hieß es geht noch anderthalb Stunden weiter. Aus den "10 Minuten" Fußweg sind ca. 20 geworden und aus den "anderthalb Stunden" Ziplining 45 Minuten. Aber nun gut. Glücklicherweise war im Preis ein Ziplining-T-Shirt inklusive, so dass wir wenigstens das klatschnasse Shirt wechseln konnten. Ich war klitschnass bis zur Unterwäsche und ob meine Schuhe bis zum Abflug trocknen steht in den Sternen :D
Dann ging es zurück zum Hotel und jetzt sitzen wir schon wieder in einem Zug. Von 6-6 Uhr von Chiang Mai nach Bangkok. Diesmal gibt es keine einzelnen Kabinen sondern bloß einen langen Gang mit Sitzen, die zu Betten werden.
Wie das funktioniert werden wir noch sehen :P. Leider ist unsere Gruppe ziemlich aufgeteilt über die verschiedenen Wagons, warum auch immer. Langsam realisiere ich, dass wir nur noch einen Tag zusammen haben und das ist echt traurig. Man ist mal wieder sehr zusammengewachsen. Und ich würde fast behaupten, dass die letzte Gruppe diesmal die beste war!
Chiang Mai - Bangkok
In Chiang Mai waren wir definitiv zu kurz. Ich kann nicht behaupten irgendwas von der Stadt gesehen zu haben.
Wir sind am frühen Nachmittag angekommen, hatten eine Stunde Zeit im Hotel und dann habe ich einen Kochkurs mitgemacht. Der hat aber echt Spaß gemacht! Wir haben Pad Thai (Bratnudeln), Green Curry, Chicken with cashewnuts und als Nachtisch süßer Reis mit Mango zubereitet. Und natürlich hinterher gegessen. Das beste Abendbrot bisher! :D
Es war natürlich ein bisschen geschummelt. Wir haben zwar gehackt und geschnippelt und gerührt, aber wir hatten vorportionierte Zutaten und die Leiter sind rumgegangen und haben im richtigen Moment Soßen dazugekippt :P
Abends ist ein Teil von uns zum thailändischen Kickboxen gegangen. Da hatte ich aber eher weniger Lust zu. Stattdessen war ich mit 4 anderen Mädels noch auf dem Night Market und dann in einer Ladyboy Show. In der wir mehr als einmal mit offenen Mündern gesessen haben :D Die hätten da auch echte Frauen hinstellen können, hätte keinen Unterschied gemacht. Höchstens bei 2-3 hat man im Gesicht gesehen, dass es eigentlich Männer sind. Teilweise hatten die einen heidenspaß beim Tanzen, teils war das Grinsen doch sehr grimassenartig festgefroren.
Heute Morgen sind wir gezippedlined. Ein Teil der Gruppe hat das vorher gebucht für extrem viel Geld, wir anderen durften auch, aber mit einer anderen Company für ca. die Hälfte des Geldes. Ob das teurere jetzt besser war, weiß ich nicht. Wäre aber insofern besser gewesen, als dass die anderen vor dem Regenguss fertig waren und wir erst bei der Hälfte der Stationen.
Das war das erste Mal während dieser Reise, dass ich draußen gefroren habe. Es war eiskalt, vor allem beim Warten. Und es war leider sehr viel Warten involviert. Spaß gemacht hat es trotzdem, aber im Trockenen wäre es netter gewesen. Wir haben früher abgebrochen und sind zurück gelaufen, nach dem es hieß es geht noch anderthalb Stunden weiter. Aus den "10 Minuten" Fußweg sind ca. 20 geworden und aus den "anderthalb Stunden" Ziplining 45 Minuten. Aber nun gut. Glücklicherweise war im Preis ein Ziplining-T-Shirt inklusive, so dass wir wenigstens das klatschnasse Shirt wechseln konnten. Ich war klitschnass bis zur Unterwäsche und ob meine Schuhe bis zum Abflug trocknen steht in den Sternen :D
Dann ging es zurück zum Hotel und jetzt sitzen wir schon wieder in einem Zug. Von 6-6 Uhr von Chiang Mai nach Bangkok. Diesmal gibt es keine einzelnen Kabinen sondern bloß einen langen Gang mit Sitzen, die zu Betten werden.
Wie das funktioniert werden wir noch sehen :P. Leider ist unsere Gruppe ziemlich aufgeteilt über die verschiedenen Wagons, warum auch immer. Langsam realisiere ich, dass wir nur noch einen Tag zusammen haben und das ist echt traurig. Man ist mal wieder sehr zusammengewachsen. Und ich würde fast behaupten, dass die letzte Gruppe diesmal die beste war!
Sonntag, 24. Juli 2016
Tag 25 & 26 Back to Thailand
Tag 25 & 26
Heute sitzen wir seit ca. 8 Uhr morgens auf einem Boot. Inzwischen ist es 15 Uhr. Laut offiziellem Plan fahren wir noch 3 Stunden. Es ist aber nicht die schlimmste Transportvariante. Man kann rumlaufen, sich langmachen, Spiele spielen, lesen, es gibt eine Toilette und vor allem ist das ganze ohne Geruckel und Kurven unterwegs!
~~
Gegen 18 Uhr sind wir an unserem Ziel angekommen: ein weiterer Homestay!
Und der war diesmal tatsächlich sehr ländlich. Mitten im Nichts, die nächste Stadt 10 Stunden mit dem Boot entfernt, Elektrizität für 2 Stunden am Tag. Wir wurden auf verschiedene Familien aufgeteilt und ich habe mit 5 anderen Mädels noch die Luxusvariante gezogen: Unser Badezimmer war "drinnen" und wir hatten eine Kloschüssel. Aber halt wirklich bloß die Schüssel :D Die Dusche war ein Schlauch und das Wasser vermutlich direkt aus dem Mekong. Welcher braun ist, wie man vllt. auf Fotos sehen kann.
Den Abend haben wir mit einem Spaziergang durchs Dorf, Snap-Chat Fotos mit den Kindern des Dorfes und einem super leckeren Abendessen verbracht. Hinterher haben wir noch Kartenspiele gespielt (Spoons ist immer noch mein Lieblingsspiel :D) und dann gings ins Bett. Am nächsten Tag ging es nämlich um 5 Uhr morgens weiter. Und zwar im strömenden Regen. In den letzten Tagen hat es definitv öfter geregnet als vorher. Einen Regenponcho einfach immer dabei haben ist der beste Tipp :P
Den nächsten Tag haben wir dann nochmal 11 Stunden auf dem Boot verbracht mit ca. genau den gleichen Aktivitäten und einem sehr intensiven "Mafia" Spiel (ca. das gleiche wie Werwölfe).
Und dann ging's auch schon wieder über die Grenze nach Thailand nach Chiang Khong. Das war alles sehr problemlos. Abends sind wir in ein Restaurant mit Blick über den Mekong auf Laos und hinterher noch mal in eine Bar, "for 'one' drink".
Jetzt sind wir auf dem Weg nach Chiang Mai und ich bin wieder mal sehr froh nicht anfällig für Reiseübelkeit zu sein.
Zwischendurch haben wir beim "White Temple" gehalten. Ich dachte mir, nun gut, guckst du dir halt noch einen Tempel an. Aber boah ey war der krass. :D Kann man echt nicht anders sagen!
Komplett in weiß mit Spiegelsteinen und die verrücktesten Statuen und Gemälde. Dämonen und Fratzen und Totenköpfe, Hände, die aus der Hölle nach oben greifen, überall was zu entdecken.
Drinnen durfte man leider nicht fotografieren, aber ich habe ein paar Bilder heimlich mit meinem Handy gemacht, so verrückt war das :D Die Gemälde sahen aus wie eine Parodie aber waren völlig ernst gemeint. Hauptgemälde waren zwei große Augen und wenn man genauer hingesehen hat, hat man im linken George Bush und im rechten Osama bin Laden gesehen als das Böse schlechthin.
Auf der einen Wandseite waren lauter Helden gemalt, aber auch solche wie KungFu Panda, Harry Potter, Jack Sparrow etc. Dann gab es noch Saurons Auge, das brennende World Trade Center, einen Regen aus Bomben, ein Minion und so vieles mehr. Das hätte ich sehr gerne detailliert fotografiert, völlig verrückt :D
Heute sitzen wir seit ca. 8 Uhr morgens auf einem Boot. Inzwischen ist es 15 Uhr. Laut offiziellem Plan fahren wir noch 3 Stunden. Es ist aber nicht die schlimmste Transportvariante. Man kann rumlaufen, sich langmachen, Spiele spielen, lesen, es gibt eine Toilette und vor allem ist das ganze ohne Geruckel und Kurven unterwegs!
~~
Gegen 18 Uhr sind wir an unserem Ziel angekommen: ein weiterer Homestay!
Und der war diesmal tatsächlich sehr ländlich. Mitten im Nichts, die nächste Stadt 10 Stunden mit dem Boot entfernt, Elektrizität für 2 Stunden am Tag. Wir wurden auf verschiedene Familien aufgeteilt und ich habe mit 5 anderen Mädels noch die Luxusvariante gezogen: Unser Badezimmer war "drinnen" und wir hatten eine Kloschüssel. Aber halt wirklich bloß die Schüssel :D Die Dusche war ein Schlauch und das Wasser vermutlich direkt aus dem Mekong. Welcher braun ist, wie man vllt. auf Fotos sehen kann.
Den Abend haben wir mit einem Spaziergang durchs Dorf, Snap-Chat Fotos mit den Kindern des Dorfes und einem super leckeren Abendessen verbracht. Hinterher haben wir noch Kartenspiele gespielt (Spoons ist immer noch mein Lieblingsspiel :D) und dann gings ins Bett. Am nächsten Tag ging es nämlich um 5 Uhr morgens weiter. Und zwar im strömenden Regen. In den letzten Tagen hat es definitv öfter geregnet als vorher. Einen Regenponcho einfach immer dabei haben ist der beste Tipp :P
Den nächsten Tag haben wir dann nochmal 11 Stunden auf dem Boot verbracht mit ca. genau den gleichen Aktivitäten und einem sehr intensiven "Mafia" Spiel (ca. das gleiche wie Werwölfe).
Und dann ging's auch schon wieder über die Grenze nach Thailand nach Chiang Khong. Das war alles sehr problemlos. Abends sind wir in ein Restaurant mit Blick über den Mekong auf Laos und hinterher noch mal in eine Bar, "for 'one' drink".
Jetzt sind wir auf dem Weg nach Chiang Mai und ich bin wieder mal sehr froh nicht anfällig für Reiseübelkeit zu sein.
Zwischendurch haben wir beim "White Temple" gehalten. Ich dachte mir, nun gut, guckst du dir halt noch einen Tempel an. Aber boah ey war der krass. :D Kann man echt nicht anders sagen!
Komplett in weiß mit Spiegelsteinen und die verrücktesten Statuen und Gemälde. Dämonen und Fratzen und Totenköpfe, Hände, die aus der Hölle nach oben greifen, überall was zu entdecken.
Drinnen durfte man leider nicht fotografieren, aber ich habe ein paar Bilder heimlich mit meinem Handy gemacht, so verrückt war das :D Die Gemälde sahen aus wie eine Parodie aber waren völlig ernst gemeint. Hauptgemälde waren zwei große Augen und wenn man genauer hingesehen hat, hat man im linken George Bush und im rechten Osama bin Laden gesehen als das Böse schlechthin.
Auf der einen Wandseite waren lauter Helden gemalt, aber auch solche wie KungFu Panda, Harry Potter, Jack Sparrow etc. Dann gab es noch Saurons Auge, das brennende World Trade Center, einen Regen aus Bomben, ein Minion und so vieles mehr. Das hätte ich sehr gerne detailliert fotografiert, völlig verrückt :D
Samstag, 23. Juli 2016
Tag 23 & 24: Luang Prabang
Tag 23 & 24
Heute ging es von Vang Vieng nach Luang Prabang. Das war eine ganz schön unangenehme Fahrt: Fast 7 Stunden im Minibus über unglaublich kurvige Straßen. Da wurde mir auch etwas flau, obwohl ich mit sowas kaum Probleme habe. Also konnte man die Zeit über auch weder lesen, noch Fotos bearbeiten noch Spiele spielen und das ganze hat sich gezogen wie Kaugummi. Wir haben Rast gemacht in einem Wolkenmeer, was ganz cool aussah. Dazu gab es eine Toilette mit Aussicht: die vierte Wand hat nicht existiert und man hätte bestimmt viel gesehen, wenn da nicht eine weiße Wolken-Wand gewesen wäre :P
Unser Hotel hier war sehr schick mit riesigen Zimmern. Entsprechend der hiesigen Kultur musste man seine Schuhe am Eingang lassen und barfuß durch die Flure laufen. Das wird hier auch in vielen Geschäften erwartet, was etwas ungewohnt ist :D
Am nächsten morgen war Treffen um 5:30 angesagt. Wir wollten "the giving of alms to the Buddhist monks" witnessen. Jeden Morgen ziehen die Mönche mit einem Gefäß durch die Straßen und sammeln Almosen von den Bewohnern ein. Den Spendern bringt es Glück, wenn sie den Mönchen Essen geben. Wenn ich das richtig verstanden habe, ist das alles, was sie essen. Was ziemlich furchtbar wäre, weil sie pro Einheimischem jeweils eine Handvoll Reis bekommen (mmh, hygienisch) und von den Touris so eingepackte Cracker, Waffeln und Kekse. Ich kam mir ein bisschen besemmelt vor und hätte tatsächlich lieber nur "gewitnessed" aber irgendwie wäre es auch doof gewesen, daneben zu stehen :D Das ganze hat nur ca. eine halbe Stunde gedauert und dann sind wir nochmal ins Bett verschwunden.
Hinterher stand eine Aktivität an, die mir sehr viel Kopfzerbrechen beschert hat: ich wollte gerne nur zu den Wasserfällen in der Nähe, als Gruppenaktion wurde aber bloß angeboten "Elephant Camp & Waterfalls". Was ich eigentlich auf gar keinen Fall machen wollte. Auch wenn das ganze ein Elefanten-Rescue Camp ist, wo sie Elefanten aufnehmen, die früher hart arbeiten mussten. Bloß wie viel man von sowas glauben kann, weiß man ja immer nicht. Alternative wäre aber gewesen ganz alleine für ca. das gleiche Geld zu den Wasserfällen zu fahren, was ich auch nicht wollte. Also bin ich schweren Herzens mit zu den Elefanten. Ich bin dann aber mit ein paar anderen nicht mitgeritten, sondern habe gewartet. Beim Elefantenbaden bin ich dann aber dabei gewesen, was vielleicht ein bisschen hypocrit-mäßig war. Aber irgendwie hat sich das besser angefühlt, die Elefanten hatten keine Sitze auf dem Rücken und waren mehr oder weniger "nur" im Wasser mit uns, ohne irgendwie durch die Gegend gezerrt zu werden.
Die Wasserfälle hinterher waren auf alle Fälle genial: das Wasser war super blau und arschkalt. Das war eines der wenigen Male, wo ich hier gefroren habe. :P
Heute ging es von Vang Vieng nach Luang Prabang. Das war eine ganz schön unangenehme Fahrt: Fast 7 Stunden im Minibus über unglaublich kurvige Straßen. Da wurde mir auch etwas flau, obwohl ich mit sowas kaum Probleme habe. Also konnte man die Zeit über auch weder lesen, noch Fotos bearbeiten noch Spiele spielen und das ganze hat sich gezogen wie Kaugummi. Wir haben Rast gemacht in einem Wolkenmeer, was ganz cool aussah. Dazu gab es eine Toilette mit Aussicht: die vierte Wand hat nicht existiert und man hätte bestimmt viel gesehen, wenn da nicht eine weiße Wolken-Wand gewesen wäre :P
Unser Hotel hier war sehr schick mit riesigen Zimmern. Entsprechend der hiesigen Kultur musste man seine Schuhe am Eingang lassen und barfuß durch die Flure laufen. Das wird hier auch in vielen Geschäften erwartet, was etwas ungewohnt ist :D
Am nächsten morgen war Treffen um 5:30 angesagt. Wir wollten "the giving of alms to the Buddhist monks" witnessen. Jeden Morgen ziehen die Mönche mit einem Gefäß durch die Straßen und sammeln Almosen von den Bewohnern ein. Den Spendern bringt es Glück, wenn sie den Mönchen Essen geben. Wenn ich das richtig verstanden habe, ist das alles, was sie essen. Was ziemlich furchtbar wäre, weil sie pro Einheimischem jeweils eine Handvoll Reis bekommen (mmh, hygienisch) und von den Touris so eingepackte Cracker, Waffeln und Kekse. Ich kam mir ein bisschen besemmelt vor und hätte tatsächlich lieber nur "gewitnessed" aber irgendwie wäre es auch doof gewesen, daneben zu stehen :D Das ganze hat nur ca. eine halbe Stunde gedauert und dann sind wir nochmal ins Bett verschwunden.
Hinterher stand eine Aktivität an, die mir sehr viel Kopfzerbrechen beschert hat: ich wollte gerne nur zu den Wasserfällen in der Nähe, als Gruppenaktion wurde aber bloß angeboten "Elephant Camp & Waterfalls". Was ich eigentlich auf gar keinen Fall machen wollte. Auch wenn das ganze ein Elefanten-Rescue Camp ist, wo sie Elefanten aufnehmen, die früher hart arbeiten mussten. Bloß wie viel man von sowas glauben kann, weiß man ja immer nicht. Alternative wäre aber gewesen ganz alleine für ca. das gleiche Geld zu den Wasserfällen zu fahren, was ich auch nicht wollte. Also bin ich schweren Herzens mit zu den Elefanten. Ich bin dann aber mit ein paar anderen nicht mitgeritten, sondern habe gewartet. Beim Elefantenbaden bin ich dann aber dabei gewesen, was vielleicht ein bisschen hypocrit-mäßig war. Aber irgendwie hat sich das besser angefühlt, die Elefanten hatten keine Sitze auf dem Rücken und waren mehr oder weniger "nur" im Wasser mit uns, ohne irgendwie durch die Gegend gezerrt zu werden.
Die Wasserfälle hinterher waren auf alle Fälle genial: das Wasser war super blau und arschkalt. Das war eines der wenigen Male, wo ich hier gefroren habe. :P
Donnerstag, 21. Juli 2016
Tag 21-23 Vang Vieng
In Vang Vieng hatten wir sehr schöne Hotelzimmer. Jeder praktisch ein eigenes kleines Bungalow auf Stelzen.
Abends sind wir nur einmal kurz durch den (wieder sehr kleinen) Ort und haben zum Abendessen sehr leckere Pancakes gegessen. Die waren anders als unsere, mit knusprigem Teig und fast egal, was man drauf haben wollte ein einheitlicher Preis und zwar billig. Leecker! Und sooo fettig - oh Gott :D
Am nächsten Morgen ging es los zum Kayaking und Tubing auf dem Nam Song River. Beziehungsweise das Tubing war nur in einer Höhle, auf dem Fluss ist das wohl sehr gefährlich und es gibt jedes Jahr Todesfälle - allerdings hauptsächlich Alkohol-bedingt.
Ich war mit einem der Guides im Kayak und sehr froh drum. Boah, war das anstrengend! :D Wir sind 15 km gepaddelt und mir tat alles weh, obwohl man ja mit der Strömung fährt.
Anschließend ging es zum Tubing in einer Höhle. Das heißt man sitzt in einem riesen Reifen und lässt sich treiben - dachte ich. Stattdessen haben wir uns ca. 50m an einem Seil langgehangelt und sind dann schon wieder ausgestiegen. Huh.
Aber das was dann kam war tausendmal besser! :D Die Höhle war super glitschig durch Lehm und man konnte kaum stehen ohne umzufallen. Und dadurch haben wir eine "Wanderung" gemacht. Das hat unglaublich viel Spaß gemacht, ich hab schon lange nicht mehr so gelacht! :D Und wir sahen hinterher aus! Furchtbar! :D Hätte ich mal mein T-Shirt ausgezogen! Das ist jetzt für die Tonne, rauswaschen lässt sich das nämlich nicht.
Dann gab es ein Mittagessen - sehr umweltbewusst eingepackt in einem großen Palmblatt - und hinterher sind wir die restlichen 3km zurück zum Hotel gepaddelt. Kurz vor Schluss fing es dann richtig an zu gallern. Das war auch spektakulär. Man stieg patschnass aus dem Kanu aus und zwar nur wegen des Wassers von oben :D
Abends sind wir dann wieder zu unserem Pancake & Sandwich-Stand unseres Vertrauens gegangen und waren hinterher in einer Bar, welche aber eher eine Disko war. Und da war auch nochmal super witzig, da mit sämtlichen Kulturen durch die Gegend zu hüpfen :D Besonders hat mir gefallen, dass die Diskos hier um 21 Uhr anfangen und man guten Gewissens um 24Uhr nach Hause gehen kann und am nächsten Tag noch fit ist!
Alles in allem also ein sehr guter Tag! :)
Abends sind wir nur einmal kurz durch den (wieder sehr kleinen) Ort und haben zum Abendessen sehr leckere Pancakes gegessen. Die waren anders als unsere, mit knusprigem Teig und fast egal, was man drauf haben wollte ein einheitlicher Preis und zwar billig. Leecker! Und sooo fettig - oh Gott :D
Am nächsten Morgen ging es los zum Kayaking und Tubing auf dem Nam Song River. Beziehungsweise das Tubing war nur in einer Höhle, auf dem Fluss ist das wohl sehr gefährlich und es gibt jedes Jahr Todesfälle - allerdings hauptsächlich Alkohol-bedingt.
Ich war mit einem der Guides im Kayak und sehr froh drum. Boah, war das anstrengend! :D Wir sind 15 km gepaddelt und mir tat alles weh, obwohl man ja mit der Strömung fährt.
Anschließend ging es zum Tubing in einer Höhle. Das heißt man sitzt in einem riesen Reifen und lässt sich treiben - dachte ich. Stattdessen haben wir uns ca. 50m an einem Seil langgehangelt und sind dann schon wieder ausgestiegen. Huh.
Aber das was dann kam war tausendmal besser! :D Die Höhle war super glitschig durch Lehm und man konnte kaum stehen ohne umzufallen. Und dadurch haben wir eine "Wanderung" gemacht. Das hat unglaublich viel Spaß gemacht, ich hab schon lange nicht mehr so gelacht! :D Und wir sahen hinterher aus! Furchtbar! :D Hätte ich mal mein T-Shirt ausgezogen! Das ist jetzt für die Tonne, rauswaschen lässt sich das nämlich nicht.
Abends sind wir dann wieder zu unserem Pancake & Sandwich-Stand unseres Vertrauens gegangen und waren hinterher in einer Bar, welche aber eher eine Disko war. Und da war auch nochmal super witzig, da mit sämtlichen Kulturen durch die Gegend zu hüpfen :D Besonders hat mir gefallen, dass die Diskos hier um 21 Uhr anfangen und man guten Gewissens um 24Uhr nach Hause gehen kann und am nächsten Tag noch fit ist!
Alles in allem also ein sehr guter Tag! :)
Mittwoch, 20. Juli 2016
Tag 20: Vientiane
18.7.16
Morgens sind wir noch kurz zum Central Market, wo ich festgestellt habe, dass ich nicht mal in ein asiatiches "L" passe. So viel zu meinem Plan ein neues weißes Shirt zu kaufen. (Tipp: keine weißen Sachen mitnehmen, wenn man vor hat Sonnencreme zu benutzen und zu schwitzen).
Hinterher gings zum Flughafen, von wo aus es nach Vientiane, Laos ging. Was man übrigens Lao ausspricht, wie ich gelernt habe. Das Wetter ist das gleiche, man läuft auseinander.
Heute haben wir (mal wieder :P) Tempel besichtigt. Die Tuk Tuks sind hier wesentlich größer als in Thailand: 10 Asiaten bzw. 7 Western-People passen rein, haben wir festgestellt :D Ansonsten war dieser Tag erst mal recht unspektakulär.
Morgens sind wir noch kurz zum Central Market, wo ich festgestellt habe, dass ich nicht mal in ein asiatiches "L" passe. So viel zu meinem Plan ein neues weißes Shirt zu kaufen. (Tipp: keine weißen Sachen mitnehmen, wenn man vor hat Sonnencreme zu benutzen und zu schwitzen).
Hinterher gings zum Flughafen, von wo aus es nach Vientiane, Laos ging. Was man übrigens Lao ausspricht, wie ich gelernt habe. Das Wetter ist das gleiche, man läuft auseinander.
Heute haben wir (mal wieder :P) Tempel besichtigt. Die Tuk Tuks sind hier wesentlich größer als in Thailand: 10 Asiaten bzw. 7 Western-People passen rein, haben wir festgestellt :D Ansonsten war dieser Tag erst mal recht unspektakulär.
Tag 19: Hanoi
Tag 19
Hanoi ist wieder recht groß und voll. An das Straße-Überqueren habe ich mich ja inzwischen gewöhnt. Es gilt: Augen auf und durch. Aber langsam. Damit die Mopeds Zeit haben zu entscheiden ob sie direkt vor oder hinter einem lang fahren wollen.:P An die Hitze hingegen habe ich mich immer noch nicht recht gewöhnt. Ich bin jeden Tag aufs Neue erstaunt, wie unglaublich heiß es ist! Wenn man merkt, wie einem die Schweiß-Tropfen den Rücken runterlaufen - herrlich! :D
Gestern hatten wir einen (sehr kurzen) Orientation Walk. Unser Guide wohnt hier in der Gegend, es kam einem irgendwie so vor, als wolle er schnell fertig sein, um Zeit zu haben. Aber wollen wir ihm das mal gönnen. Er hat immer nur 4 Tage frei zwischen Touren und ist dann wieder mindestens 3 Wochen weg. Verdienen tut er übrigens 40 Dollar pro Arbeitstag und 29 Dollar pro freiem Tag. Und das ist sicherlich einer der bestbezahltesten Jobs hier.
Es ist schon krass, mit wie viel Armut man hier doch immer wieder konfrontiert ist. Da kommt man sich als Touri doch öfter mal sehr fehl am Platz vor. Aber gleichzeitig begegnen einem eigentlich alle sehr freundlich und offen.
Abends waren wir wieder auf einem Nightmarket. Vorher haben wir ganz nach Vietnam-Art auf kleinen Hockern mitten auf der Straße Abendbrot gegessen. Das sieht immer herrlich bizarr aus, wie da Massen an erwachsenen Leuten auf kleinen Kinderhockern oder -Stühlen sitzen, mit den Knien ganz weit oben und essen :D
Heute haben wir eine Guided Tour zum Ho Chi Minh Mausoleum, dem Hỏa-Lò-Gefängnis und einem Literature Tempel gemacht. Das ganze war zwar sein Geld nicht wert, aber doch interessant. Vor allem das Mausoleum. Da gelten striktere Sicherheitsvorkehrungen als am Flughafen, nicht mal eine Banane durfte mit rein. Dann wird man da in einer langen Schlange lang geschleust.
Je näher man dem Gebäude kommt, desto mehr Militär steht spalier. Auch um Ho Chi Minh wird man drumrum geschleust. Man darf einmal um ihn rumgehen und das ist man auch schon wieder draußen :D Aber das war schon faszinierend. Entgegen seines Wunsches, eingeäschert zu werden, wurde er nämlich "konserviert" und liegt dort wie schlafend in einem Glaskasten.
Das Gefängnis wurde von den amerikanisches Kriegsgefangenen auch Hanoi Hilton genannt. Das ganze war zwar natürlich ein Gefängnis, aber die Kriegsgefangenen wurden sehr gut behandelt und hatten viele Rechte. Sie konnten Sport treiben, ihre Religion ausüben, ihnen wurde die vietnamesische Kultur näher gebracht und als sie entlassen wurden gab es sämtliche persönliche Gegenstände plus Souvenirs zurück. Einer der Gefangenen war John McCain, was mir ehrlich gesagt neu war.
Abends waren wir im Wasserpuppentheater. ich weiß nicht recht, was ich erwartet habe, aber bekommen habe ich Puppen im Wasser :D War ganz cool, auch wenn wir natürlich nicht verstanden haben, was gesagt wurde. Der Großteil war aber bloß mit Musik hinterlegt, deshalb war das ok.
Als wir dann zurück gehen wollten zum Hotel hat es im wahrsten Sinne des Wortes aus heiterem Himmel geschüttet. Wir sind im strahlenden Sonnenschein ins Theater rein und eine Stunde später bei Weltuntergang wieder raus. Und es sah auch nicht so aus, als würde es bald aufhören, deshalb sind wir los. Ich war meinem Vergangenheits-Ich seeeehr dankbar, den Poncho eingepackt zu haben, allein schon, um meine Kamera zu schützen! Aber das war mal ein Erlebnis :D
Das Abendessen musste zum Umziehen ein bisschen nach hinten verschoben werden. Das war schon wieder ein Goodbye & Welcom Dinner. 8 Leute haben uns verlassen und 8 neue sind dazu gekommen. Wir haben in einem Hotel ganz oben unterm Dach gegessen, der Ausblick war echt gut, vor allem, da wirklich alle paar Sekunde Blitze gezuckt haben. Ganz anders als in Deutschland aber völlig ohne Donner.
Jetzt sitze ich hier in der Lobby und warte darauf, dass es losgeht zum Flughafen: heute geht es weiter nach Laos!
Hanoi ist wieder recht groß und voll. An das Straße-Überqueren habe ich mich ja inzwischen gewöhnt. Es gilt: Augen auf und durch. Aber langsam. Damit die Mopeds Zeit haben zu entscheiden ob sie direkt vor oder hinter einem lang fahren wollen.:P An die Hitze hingegen habe ich mich immer noch nicht recht gewöhnt. Ich bin jeden Tag aufs Neue erstaunt, wie unglaublich heiß es ist! Wenn man merkt, wie einem die Schweiß-Tropfen den Rücken runterlaufen - herrlich! :D
Gestern hatten wir einen (sehr kurzen) Orientation Walk. Unser Guide wohnt hier in der Gegend, es kam einem irgendwie so vor, als wolle er schnell fertig sein, um Zeit zu haben. Aber wollen wir ihm das mal gönnen. Er hat immer nur 4 Tage frei zwischen Touren und ist dann wieder mindestens 3 Wochen weg. Verdienen tut er übrigens 40 Dollar pro Arbeitstag und 29 Dollar pro freiem Tag. Und das ist sicherlich einer der bestbezahltesten Jobs hier.
Es ist schon krass, mit wie viel Armut man hier doch immer wieder konfrontiert ist. Da kommt man sich als Touri doch öfter mal sehr fehl am Platz vor. Aber gleichzeitig begegnen einem eigentlich alle sehr freundlich und offen.
Abends waren wir wieder auf einem Nightmarket. Vorher haben wir ganz nach Vietnam-Art auf kleinen Hockern mitten auf der Straße Abendbrot gegessen. Das sieht immer herrlich bizarr aus, wie da Massen an erwachsenen Leuten auf kleinen Kinderhockern oder -Stühlen sitzen, mit den Knien ganz weit oben und essen :D
Heute haben wir eine Guided Tour zum Ho Chi Minh Mausoleum, dem Hỏa-Lò-Gefängnis und einem Literature Tempel gemacht. Das ganze war zwar sein Geld nicht wert, aber doch interessant. Vor allem das Mausoleum. Da gelten striktere Sicherheitsvorkehrungen als am Flughafen, nicht mal eine Banane durfte mit rein. Dann wird man da in einer langen Schlange lang geschleust.
Je näher man dem Gebäude kommt, desto mehr Militär steht spalier. Auch um Ho Chi Minh wird man drumrum geschleust. Man darf einmal um ihn rumgehen und das ist man auch schon wieder draußen :D Aber das war schon faszinierend. Entgegen seines Wunsches, eingeäschert zu werden, wurde er nämlich "konserviert" und liegt dort wie schlafend in einem Glaskasten.
Das Gefängnis wurde von den amerikanisches Kriegsgefangenen auch Hanoi Hilton genannt. Das ganze war zwar natürlich ein Gefängnis, aber die Kriegsgefangenen wurden sehr gut behandelt und hatten viele Rechte. Sie konnten Sport treiben, ihre Religion ausüben, ihnen wurde die vietnamesische Kultur näher gebracht und als sie entlassen wurden gab es sämtliche persönliche Gegenstände plus Souvenirs zurück. Einer der Gefangenen war John McCain, was mir ehrlich gesagt neu war.
Abends waren wir im Wasserpuppentheater. ich weiß nicht recht, was ich erwartet habe, aber bekommen habe ich Puppen im Wasser :D War ganz cool, auch wenn wir natürlich nicht verstanden haben, was gesagt wurde. Der Großteil war aber bloß mit Musik hinterlegt, deshalb war das ok.
Als wir dann zurück gehen wollten zum Hotel hat es im wahrsten Sinne des Wortes aus heiterem Himmel geschüttet. Wir sind im strahlenden Sonnenschein ins Theater rein und eine Stunde später bei Weltuntergang wieder raus. Und es sah auch nicht so aus, als würde es bald aufhören, deshalb sind wir los. Ich war meinem Vergangenheits-Ich seeeehr dankbar, den Poncho eingepackt zu haben, allein schon, um meine Kamera zu schützen! Aber das war mal ein Erlebnis :D
Das Abendessen musste zum Umziehen ein bisschen nach hinten verschoben werden. Das war schon wieder ein Goodbye & Welcom Dinner. 8 Leute haben uns verlassen und 8 neue sind dazu gekommen. Wir haben in einem Hotel ganz oben unterm Dach gegessen, der Ausblick war echt gut, vor allem, da wirklich alle paar Sekunde Blitze gezuckt haben. Ganz anders als in Deutschland aber völlig ohne Donner.
Jetzt sitze ich hier in der Lobby und warte darauf, dass es losgeht zum Flughafen: heute geht es weiter nach Laos!
Freitag, 15. Juli 2016
Tag 16: Ha Long Bay
Tag 16
Heute hat unser Guide einen "free day" angekündigt. "But meet me in the lobby at 2:30!" :P
Wir haben den Vormittag genutzt eine Zitadelle zu besuchen, die damals eine Stadt in der Stadt war.(Touris zahlen mal wieder mehr als Einheimische)
Heute ist das meiste dort recht verfallen, aber einiges haben sie wieder aufgebaut. Und das Gelände ist riesig! Wir haben gerade mal die Hälfte geschafft in knapp 2 Stunden.
Hinterher ging es dann zum Nachtzug. Die Fahrt diesmal hat nämlich 14 Stunden gedauert, so dass es schon nachmittags losging und wir gegen 5 Uhr morgens in Hanoi waren. Die Zugfahrt an sich war eigentlich ganz nett, wir haben unseren vietnamesischen Mitbewohner glaube ich etwas kirre gemacht, weil auf einmal alle in unserem Abteil waren zum Spielen, aber nachdem wir umgezogen sind, ging das glaube ich :D
Von Hanoi aus ging es drei Stunden mit dem Bus nach Ha Long City, wo ein Teil unserer Zimmer leider bis nach unserem Ausflugsstart nicht fertig waren, so dass wir praktisch 3 Stunden in der Lobby rumgesessen haben. -.-
Jedenfalls ging's dann los zur Ha Long Bucht. Leider war der Himmel voller dicker Wolken und teilweise hat es etwas geregnet. Aber ich will mich ja nicht beschweren, das ist immerhin erst das zweite Mal in 16 Tagen gewesen, dass wir (während der Regenzeit wohlgemerkt) nass geworden sind. Auf dem Boot gab es erstmal ein üppiges Mittagessen.
Anschließend sind wir Kayak gefahren durch die Bucht. Das war echt schön. Durch den Regen war zwar das Wasser trüb und man konnte nicht bis zum Boden gucken, aber es war trotzdem sehr faszinierend, da zwischen den hohen Felsen durchzupaddeln. Wir sind auch an Fischern vorbeigekommen, die wohl dort tatsächlich mit ihren Familien + Hund wohnen. Das ganze ist ein schwimmendes Fischerdorf. Mitten im Meer pro Familie auf 3-4 zusammengebundenen Schiffen. Völlig verrückt.
Hinterher sind wir noch durch eine Tropfsteinhöhle gegangen. Die wäre noch schöner gewesen ohne die riesigen Chinesengruppen mit lauten Mikrofonansagen :P
Inzwischen war übrigens schon die dritte von uns in Vietnam im Krankenhaus o.0 Die erste hatte einen Parasiten im Magen/Darm, die zweite hatte Streptokokken und bei der dritten weiß mans irgendwie immer noch nicht. Irgendein Infekt. Und eine vierte, die den ersten Teil der Tour mit uns gemacht hat, hatte eine akute Nierenentzündung und war auch mehrere Tage im Krankenhaus. Gruselige Vorstellung. Wir haben ja wenigstens noch Sunny, unseren vietnamesischen Guide, der aushelfen und übersetzen kann und jetzt auch die eine Nacht mit im Krankenhaus war...
Heute hat unser Guide einen "free day" angekündigt. "But meet me in the lobby at 2:30!" :P
Wir haben den Vormittag genutzt eine Zitadelle zu besuchen, die damals eine Stadt in der Stadt war.(Touris zahlen mal wieder mehr als Einheimische)
Heute ist das meiste dort recht verfallen, aber einiges haben sie wieder aufgebaut. Und das Gelände ist riesig! Wir haben gerade mal die Hälfte geschafft in knapp 2 Stunden.
Hinterher ging es dann zum Nachtzug. Die Fahrt diesmal hat nämlich 14 Stunden gedauert, so dass es schon nachmittags losging und wir gegen 5 Uhr morgens in Hanoi waren. Die Zugfahrt an sich war eigentlich ganz nett, wir haben unseren vietnamesischen Mitbewohner glaube ich etwas kirre gemacht, weil auf einmal alle in unserem Abteil waren zum Spielen, aber nachdem wir umgezogen sind, ging das glaube ich :D
Von Hanoi aus ging es drei Stunden mit dem Bus nach Ha Long City, wo ein Teil unserer Zimmer leider bis nach unserem Ausflugsstart nicht fertig waren, so dass wir praktisch 3 Stunden in der Lobby rumgesessen haben. -.-
Jedenfalls ging's dann los zur Ha Long Bucht. Leider war der Himmel voller dicker Wolken und teilweise hat es etwas geregnet. Aber ich will mich ja nicht beschweren, das ist immerhin erst das zweite Mal in 16 Tagen gewesen, dass wir (während der Regenzeit wohlgemerkt) nass geworden sind. Auf dem Boot gab es erstmal ein üppiges Mittagessen.
Hinterher sind wir noch durch eine Tropfsteinhöhle gegangen. Die wäre noch schöner gewesen ohne die riesigen Chinesengruppen mit lauten Mikrofonansagen :P
Inzwischen war übrigens schon die dritte von uns in Vietnam im Krankenhaus o.0 Die erste hatte einen Parasiten im Magen/Darm, die zweite hatte Streptokokken und bei der dritten weiß mans irgendwie immer noch nicht. Irgendein Infekt. Und eine vierte, die den ersten Teil der Tour mit uns gemacht hat, hatte eine akute Nierenentzündung und war auch mehrere Tage im Krankenhaus. Gruselige Vorstellung. Wir haben ja wenigstens noch Sunny, unseren vietnamesischen Guide, der aushelfen und übersetzen kann und jetzt auch die eine Nacht mit im Krankenhaus war...
Tag 15: Hue
Tag 15
Schon Halbzeit! Verrückt!
Inzwischen sind wir in Hue. Nach dem wir unsere Zimmer bezogen haben und Mittagessen im Restaurant "Ushi" gegessen haben, ging unsere Nachmittagsaktivität los: Eine Motorrad-Tour! :D
Nach dem ich erst die einzige war, die gesagt hat lieber nicht, bin ich dann gruppenzwang-mäßig doch mit. Wir mussten nicht selbst fahren, sondern saßen hinten drauf. Und was soll ich sagen? Es hat echt Spaß gemacht :D
Man ist halt relativ schnell ziemlich weit gekommen und konnte so viel besichtigen.
Und der Fahrtwind war klasse, sobald man abgestiegen ist lief einem wieder alles davon, aber während der Fahrt war es auszuhalten :P
Wir waren bei verschiedenen Grabstätten und einem tollen Aussichtspunkt und hinterher ging es per Boot auf dem Perfume-River zurück zum Hotel.
Schon Halbzeit! Verrückt!
Inzwischen sind wir in Hue. Nach dem wir unsere Zimmer bezogen haben und Mittagessen im Restaurant "Ushi" gegessen haben, ging unsere Nachmittagsaktivität los: Eine Motorrad-Tour! :D
Nach dem ich erst die einzige war, die gesagt hat lieber nicht, bin ich dann gruppenzwang-mäßig doch mit. Wir mussten nicht selbst fahren, sondern saßen hinten drauf. Und was soll ich sagen? Es hat echt Spaß gemacht :D
Man ist halt relativ schnell ziemlich weit gekommen und konnte so viel besichtigen.
Und der Fahrtwind war klasse, sobald man abgestiegen ist lief einem wieder alles davon, aber während der Fahrt war es auszuhalten :P
Wir waren bei verschiedenen Grabstätten und einem tollen Aussichtspunkt und hinterher ging es per Boot auf dem Perfume-River zurück zum Hotel.
Dienstag, 12. Juli 2016
Tag 13 & 14 Hoi An
Tag 13 & 14 Hoi An
Unser nächster Stop war in Hoi An.
Definitv mein Lieblingsort dieser Reise bisher. Es gab tatsächlich Motorrad- & Autofreie Zonen! War das herrlich! :)
Nicht so herrlich war die unglaubliche Hitze. So schlimm war es bisher noch nirgends. Ich wusste nicht, dass ein einzelner Mensch so viel schwitzen kann. Den ersten Tag habe ich nach unserem Orientation Walk mehr oder weniger im Bett verbracht, weil meine Erkältung lieber noch mal doller geworden ist anstatt endlich zu verschwinden.
Aber abends war ich mit essen und die Altstadt ist unglaublich schön, wenn es dunkel sind, werden überall Laternen angemacht. Leider schließt alles genau dann, wenn es von der Temperatur her endlich nur noch angenehme 33°C sind - um 22 Uhr.
Am nächsten Tag haben wir morgens unsere eigenen Nudeln gemacht :D Und zwar in dem von GAdventures unterstütztem Oodles of Noodles Projekt, das Kindern aus armen Familien eine Ausbildung ermöglicht, die gut genug ist um später in 5 Sterne Hotels zu arbeiten. Und jetzt muss ich mal als völlig dumm outen, denn ich wusste nicht, dass die Nudeln hier auch aus Reis sind :D :D
Nachmittags haben 6 mutige von uns eine Radtour mitgemacht - und es nicht bereut :) Außerhalb der Stadt war es ein bisschen weniger heiß und vor allem windiger und die Tour war total schön. Es ging durch die Reisfelder und Dörfer mit kurzen Stops zum Reis-Wein trinken, Wasserbüffel reiten, dem ältesten Ehepaar des Dorfes/Vietnams (?) guten Tag sagen und als krönender und völlig überraschender Abschluss einer Bootsfahrt in einem Bamboo-Boat durch eine Kokosnuss-Plantage, inklusive Kokosnusspalmen-Schmuck für uns :D Das hat echt Spaß gemacht und war eine schöne Abwechslung zum ewigen durch-die-Gegend-Latschen.
Unser nächster Stop war in Hoi An.
Definitv mein Lieblingsort dieser Reise bisher. Es gab tatsächlich Motorrad- & Autofreie Zonen! War das herrlich! :)
Nicht so herrlich war die unglaubliche Hitze. So schlimm war es bisher noch nirgends. Ich wusste nicht, dass ein einzelner Mensch so viel schwitzen kann. Den ersten Tag habe ich nach unserem Orientation Walk mehr oder weniger im Bett verbracht, weil meine Erkältung lieber noch mal doller geworden ist anstatt endlich zu verschwinden.
Aber abends war ich mit essen und die Altstadt ist unglaublich schön, wenn es dunkel sind, werden überall Laternen angemacht. Leider schließt alles genau dann, wenn es von der Temperatur her endlich nur noch angenehme 33°C sind - um 22 Uhr.
Am nächsten Tag haben wir morgens unsere eigenen Nudeln gemacht :D Und zwar in dem von GAdventures unterstütztem Oodles of Noodles Projekt, das Kindern aus armen Familien eine Ausbildung ermöglicht, die gut genug ist um später in 5 Sterne Hotels zu arbeiten. Und jetzt muss ich mal als völlig dumm outen, denn ich wusste nicht, dass die Nudeln hier auch aus Reis sind :D :D
| meine selbstgemachte "Nudel" |
Nachmittags haben 6 mutige von uns eine Radtour mitgemacht - und es nicht bereut :) Außerhalb der Stadt war es ein bisschen weniger heiß und vor allem windiger und die Tour war total schön. Es ging durch die Reisfelder und Dörfer mit kurzen Stops zum Reis-Wein trinken, Wasserbüffel reiten, dem ältesten Ehepaar des Dorfes/Vietnams (?) guten Tag sagen und als krönender und völlig überraschender Abschluss einer Bootsfahrt in einem Bamboo-Boat durch eine Kokosnuss-Plantage, inklusive Kokosnusspalmen-Schmuck für uns :D Das hat echt Spaß gemacht und war eine schöne Abwechslung zum ewigen durch-die-Gegend-Latschen.
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