Der Grenzübergang war ähnlich wie der erste, bloß dass wir "Express-Stempeln" konnten, was immer noch ca. 1 Stunde gedauert hat, aber immerhin konnten wir dabei rumsitzen, statt anzustehen. Unsere 19 Taschen wurden dabei von 4 Motorrädern über die Grenze gebracht :D
In Can Tho hatten wir einen Homestay. Das heißt kein Hotel, sondern eine Art Schlafsaal. Nach einem kleinen Rundgang durch das Dorf, bei dem man sehen konnte, wie simpel die Bewohner dort wohnen: teils nur ein Raum mit dem Nötigsten, aber immer mit Fernseher, gab es sehr leckeres Abendessen. Die Nacht war wenig erholsam, da merkt man erstmal, wie toll die Klimaanlagen in den Hotels waren!
Am nächsten Morgen hat es das erste Mal richtig geregnet, als wir was unternehmen wollten. Das heißt es ging im strömenden Regen zum Floating Market. Den hatte ich mir irgendwie sehr anders vorgestellt, aber weiß auch gar nicht wie. Auf dem Mekong River waren lauter Boote, die vollgeladen mit Obst oder Gemüse waren und wer das kaufen will, kommt halt auch per Boot.
| Das was oben an der Stange baumelt wird verkauft. |
Die Verkäufer scheinen den Großteil ihres Lebens dort zu verbringen. Der Markt ist von 5 Uhr morgens bis 10 Uhr morgens. Den Rest des Tages warten sie ab. Das geht so lange, bis alles verkauft ist. Dann fahren sie los, holen neue Ware und das ganze wiederholt sich. Und das waren halt nicht so total komfortabel Boote mit Kajüte, sondern mehr so zusammengehämmerte Hütten, oder teils nur Planen. Verrückt.
Durch den Regen ist es momentan aber gerade wesentlich weniger heiß also in Kambodscha und Thailand.
Jetzt sind wir auf dem Weg nach Ho Chi Minh City, wo uns abends ein Teil der Gruppe verlässt und neue Leute dazustoßen.
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